Monatsarchiv für Juli 2006

Ich bin ein Hamburger

Dokumente

Nachdem wir gestern den ganzen Tag damit verbracht haben Buße zu tun und uns die Augen auszuwaschen um sie vom gesehenen zu reinigen, haben wir heute einige administrative Dinge erledigt…

Administratives

Ich bin ein Hamburger!

Um in Deutschland eine Lohnsteuerkarte zu bekommen, muss man sich hier melden. Sollte man ja soundso machen. Darum bin ich heute in das Kundenzentrum, so heißt das hier, was ich ziemlich super finde, die Leute sind auch wirklich sehr nett, und hab mich gemeldet. Ich bin also seit heute 11:31 Uhr ein Hamburger. Nach Villach, Hallein, Graz also der nächste Wohnort, in Amstetten war ich ja nie gemeldet. ;-) Keine Sorge liebe Leute, was auch immer kommt, ich werde nicht vergessen wo meine Wurzeln sind.

Nächste Station war das Studentenwerk Hamburg wo wir uns den Berechtigungsnachweis für die HVV (Hamburger Verkehrsverbund) geholt haben. Dieser berechtigt uns die Monatskarte der HVV zu einem ermäßigten Preis zu kaufen, was wir auch gleich gemacht haben. Die U-Bahn heißt hier übrigens Hochbahn. Teile der U-Bahn, ähh, Hochbahn werden hier nämlich auf Stützen entlang des Hafens geführt, was auch ziemlich lässig ist.

Landungsbrücken

Arbeitswege

Nach einer kurzen Ruhepause in der Wohnung sind wir noch mal zurück in die Stadt und haben uns die Wege zu unseren Arbeitsplätzen angesehen. Mein Arbeitsplatz befindet sich ziemlich Zentral im Stadtkern, der Hammer ist aber der Arbeitsweg von Norbert. Sein Weg zur Arbeit führt zuerst mit der U-Bahn zu den Landebrücken wo er dann auf ein Schiff umsteigt und dann mit dem Schiff in die Arbeit fährt. Das Linienschiff fährt dann entlang der Elbe vorbei an den ganzen Kränen, den riesen Docks und den ganzen Schiffen zum Dockland. Ich glaub es gibt nicht viele Städte wo man auf diesem Weg in die Arbeit fährt.

Außenalster

Als Abschluss unserer weiteren Erkundungstour sind wir dann noch zur Außenalster, die auch riesig ist und dann nach einer kleinen Runde entlang des Ufers zurück zur Wohnung.

Heute werde ich mal früher schlafen gehen, morgen ist ja mein erster Arbeitstag. Ich bin schon ziemlich gespannt was mich erwartet und ehrlich gesagt bin ich jetzt doch ein wenig nervös.

Auf der Reeperbahn Nachts um halb 3

Was ist das:
Eine wirklich hübsche Frau, leicht bekleidet, mit Bauchtasche, die in Hamburg auf der Reeperbahn rumsteht und fremde Männer anspricht? Eine wirklich schwere Frage, oder?

Aber nicht so schnell, zuerst mal das Vorspiel…

Der zweite Tag in Hamburg hat mal ganz gemütlich um 10:00 Uhr begonnen. Wir waren gestern ja auch länger unterwegs. Danach mal genüsslich gefrühstückt und den Tag begonnen.

Am Nachmittag sind wir dann mal in die Stadt gefahren und ich hab mir gleich einen Wlan-Router gekauft. Der Saturn in Hamburg ist der Hammer, der Shop hat 6!!! Etagen und alles ist prall gefüllt.

Im Anschluss sind wir ein wenig weitergeschlendert, sind zur Binnenalster, haben mal einen Schleusvorgang beobachtet und sind zufällig zu einer Radrundfahrt gestoßen. Nachdem wir das Treiben eine Weile beobachtet haben sind wir weiter durch die Stadt zum Stadion bzw. Platz des FC St. Pauli. Als Abschluss unserer Erkundung sind wir noch über die Reeperbahn, die bei Tag nicht so spektakulär ist, zum Strand-Pauli, wo wir die Aussicht auf den Hafen bei einem Bier genossen haben, und wieder zurück in die Wohnung.
Jetzt fühl ich mich endgültig wohl in Hamburg, ich kann jetzt kabellos surfen! :-)

Reeperbahn II

Nach einem kleinen Abendessen und einem riesen Desperados, welches wir zuvor im WalMart gekauft haben, sind wir wieder in die Stadt gefahren um dieses Mal wirklich auf der Reeperbahn fort zu gehen. Dieses Viertel ist sündig, unglaublich!
Zuerst mal in eine etwas kleinere Bar, Bier bestellt und auf der Bar tanzt barfuß und in Bikini eine Frau. OK, ist ja noch nicht so schlimm. Weiter in eine wirklich lustige Karaoke-Bar mit Thai-Bedienung, super Bar, gute Stimmung, nichts anrüchiges. Weiter in das Dollhouse, OK, wir wollten es einfach wissen. WAHNSINN, ihr glaubt es mir ja soundso nicht, kommt her und seht es euch an! Ich geb es zu, dort waren wir etwas länger aber wir haben unseren Dollar, den man(n) am Eingang bekommt nicht in irgendwelche Strings bzw. auf irgendwelche Brüste oder ärsche geklebt, obwohl sie es wert gewesen wären. :-D

Sündiges Highlight war wohl der Gang durch die Herbertstrasse, wo wirklich hübsche Frauen in Auslagen sitzen und auf Freier warten. Damit das die Frauen hübsch sind haben wir beide nicht gerechnet, der Hammer ist aber die Straße selbst, vorn und hinten mit Sichtschutz versehen und mit großen Hinweistafeln “Zutritt für Jugendliche unter 18 und Frauen verboten”. Die 60m sind wirklich ein einziger Fleischbeschau, trotz der vielen Erzählungen hab ich es nicht geglaubt, es ist aber so!

Fazit

In dieser Stadt ist einfach alles unglaublich groß, der Hafen ist es, die Geschäfte sind es, die Menschen sind es (es gibt teilweise wirklich große Menschen hier) und ich geh jetzt ein paar Vater-unser beten und mir die Augen auswaschen, mehr sag ich dazu nicht.

Hamburg: Tag 1

Norbert

Ein neuer Abschnitt in meinem Leben hat begonnen. Gemeinsam mit Norbert bin ich in Hamburg angekommen und wir haben uns auch bereits in unserer Wohnung eingerichtet und uns auch unsere neue Heimat ein wenig angesehen…

Anreise

Am Donnerstag-Nachmittag hat mich mein Dad nach Selzthal gefahren (Schienenersatzverkehr zwischen Schladming nach Selzthal -> keine Fahrradmitnahme), von dort mit dem Zug nach Linz, dort habe ich auch Norbert getroffen.

Linz Hbf

Von Linz ging es aufgrund eines Wagengebrechens mit 1 h Verspätung mit dem Nachtzug nach Hamburg, wo wir um ca. 9:00 auch angekommen sind. Wir hatten Glück mit dem Abteil und konnten sogar ein wenig schlafen. Im Abteil waren außer uns noch zwei junge Grazer auf InterRail.

Wohnung

In Hamburg angekommen hat Norbert mal sein Gepäck verstaut und ich mein Rad am Bahnhof angekettet. Mit dem restlichen Zeug sind wir mit der U-Bahn zu unserer Wohnung gefahren. Dort hat uns unsere “Vermieterin” Kathrin auch schon erwartet und wir haben die Wohnung übernommen.

Nachdem wir Kathrin alle Formalitäten erledigt haben, haben wir damit begonnen die Möbel ein wenig umzustellen damit sie unseren Anforderungen genügt, dann haben wir erst mal den halben Nachmittag geschlafen und ich hab dann unser Internet eingerichtet. JUHU, es geht!

Mein Zimmer

Die Wohnung ist wirklich super und wenn ich sie noch mit Wlan ausgestattet habe, werde ich mich wirklich wohl darin fühlen. ;-)

Am Abend haben wir dann unser restliches Zeug vom Bahnhof in die Wohnung gebracht, haben was gegessen um danach noch ein wenig die Stadt anzusehen.

Speicherstadt

Mit der U-Bahn ging es mitten in die Stadt, wenn man das bei Hamburg so sagen kann, zum Rathaus. Von dort sind wir entlang eines Kanals und vorbei an einigen Bürokomplexen großer Versicherungen und Banken zur Speicherstadt. Die Speicherstadt war früher quasi das Lagerhaus Europas, dort wurden alle möglichen Dinge gelagert bevor sie nach ganz Europa gebracht wurden.

Speicherstadt

Golden Princess

Dort ist uns gegen den Horizont auch gleich ein riesen Passagierschiff, welches uns schon vom Zug aus aufgefallen ist, ins Auge gestochen. Natürlich mussten wir uns das aus der Nähe ansehen und wir waren sehr beeindruck als wir vor einem Wolkenkratzer aus Stahl standen.

Wolkenkratzer am Meer

Offensichtlich schwamm dieses Ding, welches auf den Namen “Golden Princess” getauft wurde auch wirklich und später haben wir nicht schlecht gestaunt als sie wirklich abgelegt hatte und auf der Elbe aus dem Hafen in die Nordsee gezogen wurde.

Hafen

Wir sind dann noch weiter entlang dem Hafen und haben noch ein Dock gesehen wo gerade ein Schiff gebaut wurde. Ich kann euch nur sagen, so was muss man mal gesehen haben, unglaublich. Die Kräne überall waren auch sehr cool und die Häuser, Bars, Fischbuden, usw. sind echt lässig. Am Hafen ist mir auch schon das Wasser im Mund zusammengelaufen, ich freu mich schon wirklich darauf mal am Hafen in einem Fischrestaurant gemütlich essen zu gehen oder nach dem Fortgehen den Fischmarkt zu besuchen.

Hafen mit Docks

Reeperbahn

Bevor es so weit ist, sind wir aber erst mal vom Hafen in Richtung der Reeperbahn gegangen und haben nicht schlecht gestaunt als wir dort angekommen sind. Eine einzige Lichterwand hat sich vor uns aufgebaut bevor es vorbei an unzähligen Mädls und Jungs ging, die dir irgendwelche Karten für irgendwelche “Bars” in die Hände drücken und vorbei auch an unzähligen Türwerbern die Dinge wie “Hier kommen auch Leute mit kleinen Geschlechtsteilen rein!” zurufen. Ich bin fast vor Lachen zusammengebrochen, als ich das gehört habe. Echt lustige Gegend dort, werden wir uns morgen mal genauer ansehen! ;-)

Reeperbahn

Nach dem besonderen Erlebnis der Reeperbahn sind wir mit der U-Bahn wieder zurück in die Wohnung. Die U-Bahn schreibt zu dieser Zeit auch ganz lustige Geschichten, die sind aber schwierig zu beschreiben und sollte man selbst erlebt haben.

Fazit

Die Stadt ist der Hammer, ich bin überzeugt hier eine gute Zeit zu verbringen. Der Hafen hat sicher noch einige Schätze zu bieten, die es zu Erkunden gilt und das Fortgehen wird hier sicher nicht schlecht. Außerdem sind in Hamburg wirklich viele namhafte IT-Firmen zu finden und ich denke, dass es ein guter Boden für mein Praktikum, für welches ich schließlich hier bin, ist.

Klettersteige in Kärnten & Südtirol

Bevor es für mich nach Hamburg geht, haben mein Vater und ich die Gelegenheit noch genutzt um gemeinsam einige Klettersteige in Kärnten und Südtirol zu besteigen.

Wochenend-Trip nach Rom

Durch besondere Umstände hatte Dani kurzfristig etwas in Rom zu erledigen und danach ein wenig Zeit zur Verfügung und da ich im Moment nichts besseres zu tun habe, hab ich mich einfach angehängt und bin ihr nach Rom nachgefahren.

Ich bin mit dem Zug von Schladming nach Villach gefahren und von dort mit dem Nachtzug nach Rom weitergefahren. Im Zug musste ich eine polnische Familie wecken um an meinen Platz zu kommen. Mir hat dies sehr leid getan aber leider war kein anderer Platz mehr frei und ich hatte eine Platzkarte für diesen Platz.

Tag 1

Der Zug ist am Freitag-Morgen in Rom Termini angekommen, wo mir gleich eine Karte von Rom besorgt habe. Nachdem Dani am Vormittag noch einige Dinge zu erledigen hatte, habe ich mir zuerst mal ein paar kleinere Sehenswürdigkeiten von Rom angesehen. Als erstes bin ich auf den Piazza Vittorio, wo sich eine sehr nette Ruine befindet und vor allem ein kleiner feiner Park. Dort habe ich auch mal eine Weile gedöst um mich ein wenig von der Zugfahrt zu erholen.

Von dort bin ich auf die Piazza Maria Maggiore auf dem sich eine nette Säule und die Santa Maria Maggiore befindet, das ist, wie soll es in Rom anders sein, eine Kirche. In diese bin ich auch hineingegangen und sie war schon mal sehr beeindruckend. Verzierungen und Vergoldungen überall und man hat schon mal einen Eindruck bekommen was einen in Rom noch so alles erwartet, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt gedacht habe “Wow, das muss schon eine der schöneren Kirchen Roms sein!”. Ich wurde eines besseren belehrt.

Nach dieser Kirche bin ich in den Nordwestlichen Teil Roms wo sich weniger bekannte Sehenswürdigkeiten befinden. Dort befindet sich auch die Universita di Roma “La Sapienza”, durch die ich, als Student natürlich geschlendert bin. Wenn dort niemand zum studieren kommt ist es absolut verständlich, ich würde dort eher Urlaub machen.

Nach diesem Ausflug in das italienische Bildungssystem besuchte ich die Villa Torlonia. Dabei handelt es sich um einen Park mit einigen sehr netten Tempelruinen und einem sehr schönen Obelisken. Die Villa diente Benito Mussolini eine Zeit lang als Privatresidenz. Leider wird der Park gerade renoviert und frisch hergerichtet, weshalb das meiste abgesperrt und eingezäunt war. Es scheint aber sehr nett zu werden.

Im Anschluss bin ich noch in den Park der Villa Paganini. Das ist eine nette Parkanlage mit schönen Wasseranlagen.

Von dort bin ich weiter zur Villa Albani. Ich weiss nicht, ob ich von der falschen Seite gekommen bin, aber von dort war es einfach nur eine renovierungsbedürftige Bausubstanz, die aber sicher sehr schön hergerichtet werden könnte.

Als nächste Station bin ich in den Park am Pincio, einem der sieben Hügeln Roms. Der Park ist einfach nur riesig und dort befindet sich auch der Zoo, die Galleria Borghese und einiges was halt zu einem Park gehört. Nach einem kurzen Abstecher auf den Piazza del Popolo, mit seinem von drei Kirchen flankierten Obelisken in der Mitte, haben wir uns auch in diesem Park getroffen. Der Piazza del Popolo war übrigens auch ein Schauplatz in Roman “Illuminati” von Dan Brown.

Gemeinsam sind wir dann mit dem Bus auf den Piazza Venezia und dem Monumento Nazionale a Vittorio Emmanuele II. Dieses Monument ist wohl eines der beeindruckensten Bauwerke Roms und erhebt sich imposant über den Piazza und die Dächer Roms.

Vorbei am Forio di Traiano und dem Foro Romano sind wir als nächste Station zum und in das Colosseo gegangen. Das Koloseum ist wirklich sehr beeindruckend und wir haben uns dort die brutalen und grauenhaften Szenen vorgestellt, die sich dort abgespielt haben müssen. Vom Koloseum hat man auch einen wunderbaren Blick auf das Forum Romano, den und auf das Palatino, wo wir auch als nächstes hingegangen sind.

Nach dem Besuch der Ruinen im Foro Romano und dem Palatino haben wir den ersten Tag mit einem guten italienischen Essen und Wein beendet.

Tag 2

Am Beginn des zweiten Tages haben wir uns gleich Citta del Vaticano bzw. das Musei Vaticani ausgesucht. Nachdem wir uns für ca. 1h in einer endlosen Schlange, die uns ewig entlang der Stadtmauern herumgeführt hat sind wir durch das vatikanische Museum geschoben worden um schließlich durch die Sixtinische Kapelle wieder ins Freie gespuckt zu werden. Das Museum war auf jeden Fall sehr beeindruckend, man kann dort die Schätze des Christentums erahnen. Die vielen Leute in Verbindung mit dem riesigen Gebäude und den langen Gängen lässt aber durchaus einen Vergleich mit einem Kreuzweg zu. Trotzdem waren wir froh es gemacht zu haben und die Deckenfresken überall und vorallem in der Sixtinischen Kapelle sind wirklich der Hammer.

Nächste Station war natürlich der Piazza del Pietro und San Pietro selbst. Sehr beeindruckend war die Möglichkeit direkt unter die Kuppel des Petersdom zu gehen und im Gang in der Kuppel auf diese zu gehen. Vom Petersdom war der Blick über Rom und die vatikanische Stadt und Gartenanlagen ein Traum und wir haben ihn einige Zeit genossen.

Nach diesem anstrengenden Besuch des Vatikan sind wir vorbei am Castel San Angelo, dem Pantheon dem Parlament auf die Piazza di Spagnia mit der spanischen Treppe gegangen.

Die spanische Treppe bot einen wunderbaren Blick auf die belebte Einkaufstraße und den Piazza.

Auf dem Weg zum Piazza di Spagnia hat Dani’s geschultes Auge ein nettes Weinlokal ausfindig gemacht, wo wir den 2. Tag bei einer Flasche sizilianischem Wein ausklingen ließen.

Tag 3

Am Sonntag sind wir eigentlich vom Hotel gleich zum Flughafen, von wo Dani dann nach Frankfurt und gleich weiter nach Shanghai geflogen ist. An dieser Stelle wünsche ich dir alles Gute für die nächsten Monate und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen im Jänner, Februar oder wann auch immer! ;-)

Ich bin dann wieder mit dem Zug zurück nach Rom und hab mir noch ein paar Dinge angesehen, die wir gemeinsam nicht mehr geschafft haben. Zuerst bin vorbei am Piazza del Quirinale zur Fontana di Trevi. Dort hab ich mal schnell eine Münze über die Schulter in den Brunnen geworfen und mich die Touristenmassen zur spanischen Treppe gekämpft. Von dort bin ich zur Villa Medici und in den dazugehörenden Park.

Im Park hab ich mir überlegt was ich noch ansehen könnte und beschlossen einfach dort zu bleiben und mir den Nachmittag mit dem mitgenommenen Hörbuch “Illuminati” von Dan Brown zu vertreiben. Ich muss sagen, dass dies irgendwie eine coole Idee war. Mitten in Rom der Geschichte von Robert Langdon zu lauschen und die Tage davor die Schauplätze selbst besucht zu haben hat schon was.

Bevor ich mit dem Zug wieder nach Hause bin, hab ich mir noch mal ein italienisches Essen gegönnt, um danach in einem Abteil mit 4 Chinesen und einer amerikanischen Studentin mit dem Nachtzug wieder nach Hause zu fahren. Die Fahrt war eigentlich recht kurzweilig. Bevor die Nacht die Landschaft in Dunkelheit gehüllt hat, konnte ich noch die italienische Landschaft geniessen, nebenbei habe ich mit den sehr netten Chinesen und der Amerikanerin unterhalten.

Um 4:15 bin ich dann in Villach angekommen, wo ich dann eine Weile durch meine alte Heimat geschlendert bin, mir eine aktuelle Zeitung besorgt habe und mir im Wettkaffee am Bahnhof ein Frühstück gegönnt habe und mich über die aktuellen Weltgeschehnisse informiert habe. Danach ging es wieder zurück nach Hause.

Die Reise war wirklich super und ich bin sehr froh, dass sich so eine günstige Gelegenheit ergeben hat und ich mich Dani anhängen konnte. Man sieht hier wieder, dass man die Gelegenheiten einfach nutzen muss, manche Dinge gehen so einfach wenn man nur bereit ist sie zu machen. Rom hat mich schwer beeindruckt und es war eine rundum gelungene Reise.