Ein neuer Abschnitt in meinem Leben hat begonnen. Gemeinsam mit Norbert bin ich in Hamburg angekommen und wir haben uns auch bereits in unserer Wohnung eingerichtet und uns auch unsere neue Heimat ein wenig angesehen…
Anreise
Am Donnerstag-Nachmittag hat mich mein Dad nach Selzthal gefahren (Schienenersatzverkehr zwischen Schladming nach Selzthal -> keine Fahrradmitnahme), von dort mit dem Zug nach Linz, dort habe ich auch Norbert getroffen.
Von Linz ging es aufgrund eines Wagengebrechens mit 1 h Verspätung mit dem Nachtzug nach Hamburg, wo wir um ca. 9:00 auch angekommen sind. Wir hatten Glück mit dem Abteil und konnten sogar ein wenig schlafen. Im Abteil waren außer uns noch zwei junge Grazer auf InterRail.
Wohnung
In Hamburg angekommen hat Norbert mal sein Gepäck verstaut und ich mein Rad am Bahnhof angekettet. Mit dem restlichen Zeug sind wir mit der U-Bahn zu unserer Wohnung gefahren. Dort hat uns unsere “Vermieterin” Kathrin auch schon erwartet und wir haben die Wohnung übernommen.
Nachdem wir Kathrin alle Formalitäten erledigt haben, haben wir damit begonnen die Möbel ein wenig umzustellen damit sie unseren Anforderungen genügt, dann haben wir erst mal den halben Nachmittag geschlafen und ich hab dann unser Internet eingerichtet. JUHU, es geht!
Die Wohnung ist wirklich super und wenn ich sie noch mit Wlan ausgestattet habe, werde ich mich wirklich wohl darin fühlen.
Am Abend haben wir dann unser restliches Zeug vom Bahnhof in die Wohnung gebracht, haben was gegessen um danach noch ein wenig die Stadt anzusehen.
Speicherstadt
Mit der U-Bahn ging es mitten in die Stadt, wenn man das bei Hamburg so sagen kann, zum Rathaus. Von dort sind wir entlang eines Kanals und vorbei an einigen Bürokomplexen großer Versicherungen und Banken zur Speicherstadt. Die Speicherstadt war früher quasi das Lagerhaus Europas, dort wurden alle möglichen Dinge gelagert bevor sie nach ganz Europa gebracht wurden.
Golden Princess
Dort ist uns gegen den Horizont auch gleich ein riesen Passagierschiff, welches uns schon vom Zug aus aufgefallen ist, ins Auge gestochen. Natürlich mussten wir uns das aus der Nähe ansehen und wir waren sehr beeindruck als wir vor einem Wolkenkratzer aus Stahl standen.
Offensichtlich schwamm dieses Ding, welches auf den Namen “Golden Princess” getauft wurde auch wirklich und später haben wir nicht schlecht gestaunt als sie wirklich abgelegt hatte und auf der Elbe aus dem Hafen in die Nordsee gezogen wurde.
Hafen
Wir sind dann noch weiter entlang dem Hafen und haben noch ein Dock gesehen wo gerade ein Schiff gebaut wurde. Ich kann euch nur sagen, so was muss man mal gesehen haben, unglaublich. Die Kräne überall waren auch sehr cool und die Häuser, Bars, Fischbuden, usw. sind echt lässig. Am Hafen ist mir auch schon das Wasser im Mund zusammengelaufen, ich freu mich schon wirklich darauf mal am Hafen in einem Fischrestaurant gemütlich essen zu gehen oder nach dem Fortgehen den Fischmarkt zu besuchen.
Reeperbahn
Bevor es so weit ist, sind wir aber erst mal vom Hafen in Richtung der Reeperbahn gegangen und haben nicht schlecht gestaunt als wir dort angekommen sind. Eine einzige Lichterwand hat sich vor uns aufgebaut bevor es vorbei an unzähligen Mädls und Jungs ging, die dir irgendwelche Karten für irgendwelche “Bars” in die Hände drücken und vorbei auch an unzähligen Türwerbern die Dinge wie “Hier kommen auch Leute mit kleinen Geschlechtsteilen rein!” zurufen. Ich bin fast vor Lachen zusammengebrochen, als ich das gehört habe. Echt lustige Gegend dort, werden wir uns morgen mal genauer ansehen!
Nach dem besonderen Erlebnis der Reeperbahn sind wir mit der U-Bahn wieder zurück in die Wohnung. Die U-Bahn schreibt zu dieser Zeit auch ganz lustige Geschichten, die sind aber schwierig zu beschreiben und sollte man selbst erlebt haben.
Fazit
Die Stadt ist der Hammer, ich bin überzeugt hier eine gute Zeit zu verbringen. Der Hafen hat sicher noch einige Schätze zu bieten, die es zu Erkunden gilt und das Fortgehen wird hier sicher nicht schlecht. Außerdem sind in Hamburg wirklich viele namhafte IT-Firmen zu finden und ich denke, dass es ein guter Boden für mein Praktikum, für welches ich schließlich hier bin, ist.


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