Ich bin ein Hamburger

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Nachdem wir gestern den ganzen Tag damit verbracht haben Buße zu tun und uns die Augen auszuwaschen um sie vom gesehenen zu reinigen, haben wir heute einige administrative Dinge erledigt…

Administratives

Ich bin ein Hamburger!

Um in Deutschland eine Lohnsteuerkarte zu bekommen, muss man sich hier melden. Sollte man ja soundso machen. Darum bin ich heute in das Kundenzentrum, so heißt das hier, was ich ziemlich super finde, die Leute sind auch wirklich sehr nett, und hab mich gemeldet. Ich bin also seit heute 11:31 Uhr ein Hamburger. Nach Villach, Hallein, Graz also der nächste Wohnort, in Amstetten war ich ja nie gemeldet. ;-) Keine Sorge liebe Leute, was auch immer kommt, ich werde nicht vergessen wo meine Wurzeln sind.

Nächste Station war das Studentenwerk Hamburg wo wir uns den Berechtigungsnachweis für die HVV (Hamburger Verkehrsverbund) geholt haben. Dieser berechtigt uns die Monatskarte der HVV zu einem ermäßigten Preis zu kaufen, was wir auch gleich gemacht haben. Die U-Bahn heißt hier übrigens Hochbahn. Teile der U-Bahn, ähh, Hochbahn werden hier nämlich auf Stützen entlang des Hafens geführt, was auch ziemlich lässig ist.

Landungsbrücken

Arbeitswege

Nach einer kurzen Ruhepause in der Wohnung sind wir noch mal zurück in die Stadt und haben uns die Wege zu unseren Arbeitsplätzen angesehen. Mein Arbeitsplatz befindet sich ziemlich Zentral im Stadtkern, der Hammer ist aber der Arbeitsweg von Norbert. Sein Weg zur Arbeit führt zuerst mit der U-Bahn zu den Landebrücken wo er dann auf ein Schiff umsteigt und dann mit dem Schiff in die Arbeit fährt. Das Linienschiff fährt dann entlang der Elbe vorbei an den ganzen Kränen, den riesen Docks und den ganzen Schiffen zum Dockland. Ich glaub es gibt nicht viele Städte wo man auf diesem Weg in die Arbeit fährt.

Außenalster

Als Abschluss unserer weiteren Erkundungstour sind wir dann noch zur Außenalster, die auch riesig ist und dann nach einer kleinen Runde entlang des Ufers zurück zur Wohnung.

Heute werde ich mal früher schlafen gehen, morgen ist ja mein erster Arbeitstag. Ich bin schon ziemlich gespannt was mich erwartet und ehrlich gesagt bin ich jetzt doch ein wenig nervös.

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