Monatsarchiv für August 2006

Ozeanriese meets Traumschiff

Queen Mary II

Auch diese Woche war wieder sehr ereignisreich hier in Hamburg…

Ich weiß, dass die Anzahl bzw. Umfang meiner Einträge etwas abnimmt, aber schön langsam normalisiert sich das Leben hier. Wir erleben zwar noch immer ständig etwas Neues oder verrücktes, nur muss man es selbst erleben und ist eher schwer zu beschreiben.

Was ich aber beschreiben kann war das Zusammentreffen der MS Deutschland, besser bekannt als das Traumschiff und der Queen Mary II, dem größtem Passagierschiff der Welt. Hamburg flippt bei so einem Ereignis offensichtlich total aus. Es war Dauergesprächsstoff im Radio, Zeitungen, usw., in der Hafencity (dort legen die Schiffe an) war ein großes Fest mit unzähligen Besuchern und während des Auslaufens waren entlang der Elbe unglaublich viele Schaulustige und haben die beiden Schiffe aus dem Hafen “begleitet”.

Toll anzusehen und die Schiffe waren wirklich sehr beeindruckend, vor allem die QM2. Schon sehr cool wenn vor dir ein Wohnblock vorbeischwimmt und alle Schiffe im Hafen zum Abschied pfeifen, zahlreiche Schiffe “Begleitschutz” geben und tausende von Leuten winken. Super Stadt, super Leute!

Sandstrand im Norden

Bier am Strand

Auch die dritte Woche in Hamburg war wieder sehr besonders und hat wieder einiges Neues gebracht.

Frida Kahlo, Landfeeling und Sandstrand sind mal ein paar Stichworte, die die Woche beschreiben. Außerdem werden wir sicher bald von irgendeiner Brauerei als Werbefotografen engagiert…

Chillen am Strand

Mehr gibt es morgen, wir MüSSEN jetzt auf das Bierfest von Astra, dem Hamburger Bier!

12 km Radfahren, 8 km Laufen

Peter am Schiff

Alltag ist gar nicht mal so schlecht!

Diese Erkenntnis ist mir diese Woche gekommen und ich fang schön langsam wirklich an, Gefallen daran zu gewinnen…

Norbert und ich auf der Brücke

Montag hab ich nach der Arbeit mit dem Rad mal eine kleine Erkundungstour gestartet und hab die Strecke zur und rund um die Alster abgecheckt. Die Strecke besteht aus ca. 6 km Rad fahrt zur Alster, danach ca. 8 km Laufen um die Außenalster und wieder die Strecke zurück.

Dienstag und Freitag hab ich die Strecke dann gleich ausgetestet und sie hat sich als wirklich gut geeignete Trainingstrecke herausgestellt.

Anker vor Schiff

Darüber hinaus hatte eine Kollegin von Norbert diese Woche in Hamburg zu tun und wir sind ein paar Mal mit ihr unterwegs gewesen.

Nokia Trends 2006

Highlight dieser Woche war aber sicher der Besuch des Nokia Trends 2006.

Konzert

Nokia hat bei dieser Veranstaltung einiges geboten. Der Schuppen 52 am Hamburger Freihafen bot die beste Location an der ich jemals ein Konzert erlebt habe, Kelis als Hauptakt war super, Razorlight war fast noch besser, die DJs danach der Hammer, die Breakdance-Show als Pausenfüller zwischen Razorlight und Kelis war auch super, der künstliche Strand als N-Series Lounge mit unzähligen Testgeräten eine unglaubliche Marketingidee welche nur noch durch das N-Series Haus mit unzähligen Multimedia-Installationen getoppt wurde. Man hat bei diesem Event deutlich gesehen welche Firma am Markt der Mobiltelefone den Ton angibt und meine Meinung über diese Firma nur gestärkt. (Immerhin haben Christoph und ich in den letzten 3. Semestern viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt)

N-Series House

Wieder einmal hat uns Hamburg gezeigt was diese Stadt zu bieten hat. Veranstaltungen an unglaublichen Locations, Laufen mitten in der Stadt, am Hafen auf Sandstrand Bier genießen, mit dem Schiff zum Weintrinken fahren! Hier lässt es sich aushalten.

Location

Überraschungen in einer Großstadt

Peter am Hafen

Hier mal ein kleiner Bericht zu meiner ersten Arbeitswoche, wie es mir dabei so gegangen ist. Außerdem noch ein kleiner Abriss unserer Erlebnisse und den Geschichten die Hamburg so schreibt. Man kann hier wirklich nichtsahnend in die Stadt fahren um einfach noch ein paar Dinge für die Wohnung zu kaufen, auf einmal findet man sich ganz wo anders und am Abend zurück in der Wohnung, kommt man drauf, dass man nichts eingekauft hat…

Arbeit

Wie die meisten ja wissen, hab ich am Dienstag mit meiner Arbeit bei der Cimt begonnen. Zur Erklärung, das ist ein IT-Consulting Unternehmen mit Sitz in Hamburg und weiteren Niederlassungen in Deutschland und einer in den USA. Die Berater sind aber soundso mehr vor Ort bei den Kunden als im Büro.

Dienstag wurde ich erst mal ganz nett in Empfang genommen, mir wurden die Kollegen und die Räumlichkeiten gezeigt (Namen hab ich mir natürlich noch fast gar keine gemerkt!), im Anschluss wurde ich von einem der Chefs begrüßt der auch zuständig für meinen Bereich SAP ist. Er hat mir nochmal alles erklärt, wie das Unternehmen positioniert ist, was sie machen, usw.

Danach hab ich meinen PC bekommen, Zugang zum System und mal damit begonnen eine Performance-Analyse eines Kundenprojektes zu lesen. Danach hab ich mich in unzählige SAP, ABAP (Programmiersprache für das SAP-System) und sonstigem gelesen, was ziemlich heftig war.

Am Mittwoch hab ich dann von einem Kollegen eine kleine ABAP-Einschulung bekommen und danach mein erstes kleines Programm damit geschrieben. Donnerstag und Freitag hab ich dann mit meinem Betreuer das weitere Vorgehen besprochen und sind auch auf eine ganz gute Lösung gekommen, die für den Einstieg in mein Thema ganz gut klingt.

Wetter

Das Wetter ist ja soundso der Hammer. Es passiert einem relativ oft, dass man bei Sonnenschein mit Sonnenbrille in ein Geschäft geht und wenn man wieder herauskommt, fällt quasi die ganze Wolke auf einmal runter und fünf Minuten danach hat man wieder die Sonnenbrille auf. Um dieser Situation Herr zu werden, hab ich mir mittlerweile einen Knirps gekauft den ich immer in meiner Tasche habe. Am Freitag war ich auch schon der Master damit, als mir genau so was passiert ist. *g* Was ich wieder weniger bedacht habe ist, dass der Wasserstand auf der Straße dann ca. 3 cm beträgt weil die Abflüsse natürlich nicht mehr nachkommen.

Hamburger Regen

Essen

Mittagspausen hab ich bis jetzt erst zwei gemacht aber die Möglichkeiten sind in der Gegend wo ich arbeite wirklich fast unbegrenzt. Was mir aber schon mal sehr gefallen hat, ist die Suppenbar. Dort kann man aus ca. 8 verschiedenen Suppen aus allen Teilen der Welt wählen und bekommt dann eine wirklich große Schüssel, wirklich lecker.
Dann waren wir noch bei etwas sehr deutschem, nämlich einem Currystand. Eher ungesund aber auch nicht schlecht. Mal sehen, was sonst noch so zu finden ist.

Anekdoten

Hamburg ist eine Stadt die einem jeden Tag eine neue überraschung bieten kann.

Heute sind wir, wie angesprochen, nichtsahnend in die Stadt gefahren um noch ein paar Dinge für die Wohnung zu besorgen. Schon im Ausgangsbereich von der U-Bahn/Hochbahn haben wir uns ein wenig über die vielen Leute gewundert, ist aber ja auch Samstag. Wir sind dann die Stiege an die Oberfläche und finden uns auf einen Schlag mitten in einer riesen Menschenmasse. Norbert und ich haben uns mal groß angesehen und ganz verwundert nach dem Grund für den Auflauf gesucht. Dieser hat sich dann auch recht schnell gefunden, wir sind nämlich in eine politische Parade für die Toleranz gegenüber Lesben, Schwulen, Transen und was es da halt noch so gibt, gekommen. Die Parade war wirklich super, eigentlich genau wie man die von irgendwelchen Nachrichten kennt, verkleidete Männer, Frauen und dem Zustand dazwischen, laute Musik, lustige Parolen, Plakate, usw. Das ganze war wirklich genial und super anzusehen, was wir auch einige Zeit gemacht haben.

Mülleimer

Wirklich super sind auch die Mülleimer hier. Hamburg ist eine sehr saubere Stadt wozu auch sicher die zahlreichen Mülleimer hier beitragen. Damit man sie auch nicht übersieht sind sie auch noch mit Sprüchen wie “Ich mache schmutzige Geschäfte” oder “Kleinste Müllhalte Hamburgs” versehen.

Mülleimer

Sponsoring

Eine sehr kreative Art der Finanzierung für die Restauration einer Kirche findet sich hier auch. Das ein riesiges Werbeplakat auf der Gerüstverkleidung einen großen Teil der Kosten eines solchen Bauvorhabens trägt ist ja nicht wirklich was Besonderes. Wirklich lustig finde ich aber den dazugehörenden Spruch “Die Sanierung dieser Kirche wird ermöglicht durch Riesenposter von …”

Diverses

Hamburg hat eine große Scientology Kirche, die Straßennamen sind echt Spitze (Lange Straße, Breite Straße, ABC Straße, �), die Sprüche auf der Reeperbahn sind soundso der Hammer, im Saturn ist mir ein Typ entgegengekommen, der direkt aus einem Zirkusbuch für Kinder herausgesprungen sein könnte, Israel sammelt Spenden für den Krieg gegen die Hisbollah, die Hisbollah macht es auch, in der Einkaufsstraße schreit auf einmal irgendwer, irgendwelche Sprüche über ungerechte Behandlung der Christen durch die Juden in die Masse, vielleicht war es auch umgekehrt, so gut bin ich noch nicht in “Hamburgerisch”, Arbeitskollegen kommen um 15:00 von einem Kunden in die Firma und sagen �Moin� (übersetzt: Morgen), in der Hochbahn herrscht Alkoholverbot, dennoch haben viele ein Bier in der Hand, anständige Gewürze sind hier schwer zu finden, Balsalmico noch schwerer, Verdünnsaft hab ich noch gar nicht gefunden, …

Straßennamen

zu den Hamburg-Fotos