Trip nach Kopenhagen

Auf der Fähre

Dieses Wochenende haben wir ein weiteres Vorhaben abgehackt und sind Samstagvormittag mit dem Zug nach Kopenhagen gefahren.

Die Zugfahrt selbst war schon ein Erlebnis. Von Hamburg Hbf ging es bis nach Puttgarden. Da ja irgendwie eine Menge Wasser zwischen der deutschen Küste und dem Fleckchen Land auf dem Kopenhagen liegt ist, ist der ganze Zug auf eine Fähre gefahren und mit der ging es dann aufs dänische Festland. Da Dänemark selbst wieder vom Meer zerfurcht ist, sind wir dann auch noch mit dem Zug über eine Brücke übers Meer gefahren. Für einen Bergmensch ist das schon was ziemlich cooles, finde ich.

In Kopenhagen angekommen haben wir uns erstmal Orientierung verschafft, einen Plan besorgt und ein paar Sehenswürdigkeiten erkundet.

Kanäle

Durch die Kopenhagener Einkaufsstrasse(n) Frederiksberggade, Nygade, Vimmelskaftet, Amagertortv und Østergade sind wir zuerst Richtung Christianshavn. Dort haben wir einen ziemlich coolen Kirchturm mit einer außen liegenden Wendeltreppe. Natürlich sind wir da gleich hin und es hat sich herausgestellt, dass es sich um Vor Frelsers Kirke gehandelt hat. Im Inneren der Kirche sind wir dann zwischen alten Pfosten und Trägern hinaufgegangen bis es am Kirchturm dann auf die Außenseite ging und wir uns am Turm herum hinauf gedreht haben und den Blick über die Stadt erleben durften.

Bier

Im Anschluss daran sind wir durch Christianshavn durch geschlendert und haben uns schön langsam auf die Suche nach einem Hostel begeben.
Diese Suche hat sich als Odyssee herausgestellt, da so ein verdammter Ami Musiker (Bruce Springsten) genau an diesem Tag an dem wir auch in Kopenhagen sind, ein Konzert geben muss und alle Jugendherbergen von Leuten bevölkert wurden, auf die der erste Teil des Wortes nicht mehr zutrifft. ;)

Aufgrund dieses Umstandes waren wir dazu gezwungen uns die Nacht um die Ohren zu schlagen und an die Grenzen unserer Belastbarkeit zu gehen.

Pub

Gestartet haben wir dieses Vorhaben in einem gemütlichen Pub in der Vimmelskaftet. Dort haben wir uns recht nett mit Isländern, Norwegern und Schotten, die in vorher genannte Alterklasse fallen, unterhalten und halt die Nacht begonnen.
Im Anschluss darauf sind wir durch den Regen in Richtung eines Clubs, der uns im Zug empfohlen wurde und natürlich fast am anderen Ende der Stadt im Stadtteil Vesterbro liegt, aufgebrochen. Mit unserem lustigen Halloween-Hut hat Norbert dann vier Mädls auf uns Aufmerksam gemacht (Schwedinnen *lächz*) und sie sind dann ein Stück mit uns mit. Nach einigen Litern Regen die über unsere Gesichter geflossen sind haben wir dann wirklich den angeblich größten Club Kopenhagens (Club Vega in der Enhavevej) erreicht. Der Club war ganz ok aber wir hätten uns doch etwas mehr erwartet!
Einem braven Landmensch wie mir kommt irgendwann irgendwas komisch vor wenn er sich auf der Tanzfläche mehr oder weniger zum Takt der Musik bewegt und wirklich atemberaubende Mädls um einen herumschwirren und völlig unangekündigt von irgendeinem Typen aufs heftigste angegraben werden.
Nur soviel: “Ich glaub auf die Kennenlern-Phase wird hier völlig gesch…”. Genauer nachgegangen bin ich der Sache aber nicht.
Fortgehen in Kopenhagen ist definitiv anders als alles was ich bisher erlebt habe, selbst nach drei Monaten in Hamburg.

Neue Oper

Irgendwann wurde uns die Bässe im Vega auch zu viel und wir sind nach einem kurzen Stop im Burger King im Morgengrauen (eigentlich war es noch Stockdunkel) zu DER Sehenswürdigkeit Kopenhagens der kleinen Meerjungfrau wiederum fast ans andere Ende Kopenhagens spaziert.

Churchhillparken

Bei diesem Spaziergang sind wir auch noch an der neuen Oper und den historischen Gebäuden Kopenhagens vorbei gekommen.

Die restliche Zeit haben wir gejammert wie unglaublich müde wir doch sind und haben die Zeit in irgendwelchen Cafes und sonstigem Tod geschlagen bevor es wieder mit dem Zug zurück zu den Germanen ging.

3 Kommentare zu “Trip nach Kopenhagen”


  1. 1 Philipp

    sers peter!

    so sieht ein perfekter städte-kurz-trip aus: kurzes sightseeing und langes fortgehn! scheint als ob ihr dabei sehr viel spass hattet (-;

    nur das ihr die schwedinen gehen lassen habt ist natürlich ein anfängerfehler, so eine chance darf man sich nicht entgehen lassen!

    so far, an die grenzen der belastbarkeit gehen rules!!

    grüsse philipp

  2. 2 Peter

    dere Philipp,

    es war einfach nur geil… mehr erzähl ich dir bei einem bier unter vier augen! ;)
    anfängerfehler ist nicht ganz unrichtig…

    lg, Peter

  3. 3 Wolfgang

    Hi Peter,

    Hehe… Du musst mal nach Stockholm in einen Club. Das glaubst du nicht! =8-O

    LG

    Wolfgang

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