Bei diesem Wetter muss man einfach raus und deshalb haben mein Dad und ich heute eine weitere Skitour gemacht. Ich habe wieder einmal mein Snowboard für eine Tour gewählt und mich damit vergnügt.
Mit der Seilbahn sind wir auf den Dachsteingletscher gefahren und um den Koppenkarstein herum auf die Scheichenspitze gegangen. Von dort sind wir mit voller Ausrüstung über den Ramsauer Klettersteig in die Fluderrinne weiter gegangen.
Durch diese sind wir dann auch in die Ramsau abgefahren.
Auch heute hatten wir wieder einen strahlend blauen Himmel und beste Bedingungen. Nur das letzte Stück von der Fluderrinne mussten wir zu Fuß zurücklegen.
Nach meiner Ankunft in Schladming habe ich erstmal meine Tasche in die Ecke gestellt, habe mein Snowboard aus dem Sommerschlaf geweckt und bin auf den Berg gegangen.
Am Abend gab es dann ein Wiedersehen mit meinen Freunden und der Heilige Abend stand ganz im Zeichen des Festes und der Christbaum musste auch noch “gefällt” werden.

Am 25. haben mein Dad und ich eine weihnachtliche Skitour von Obertauern, vorbei am Oberhüttensee, auf die Steirische Kalkspitze und ins Giglach gemacht. Bei wolkenlosem Himmel hatten wir trotz der eher dürftigen Schneelage perfekte Bedingungen und einen herrlichen Tag. Die Abfahrt erfolgte ins Giglach, vorbei an der Ursprungalm zur Moarhofalm.

Jetzt ist es so weit, ich habe Hamburg verlassen und bin wieder gen Süden aufgebrochen.
Danke, schönste Stadt der Welt, ich hatte eine gute Zeit mit dir.
Danke, an alle die ich in dieser Zeit kennen gelernt habe und mit denen ich eine so gute Zeit hatte.
Danke, an die cimt, dass sie so ein guter Arbeitgeber war.
Danke, an meine Familie und Freunde zu Hause, dass sie mich nicht vergessen haben.
Hamburg, du wirst mir fehlen!
Von der Alster bis zur Elbe, von der Schanze bis zum Kiez, vom Stadtpark bis Planten un Blomen, von der Elbperle bis Strand Pauli, vom Michel bis zu den Landungsbrücken, von Finkenwerder bis zur Speicherstadt, vom Astra bis zum Holsten, vom HSV bis zum FC Sankt Pauli, gesehen habe ich viel, erlebt hab ich noch mehr, gefallen hat mir alles.
Hamburg, ich freue mich auf ein Wiedersehen!
Was macht man an seinem (vorerst?) letzten Wochenende in Hamburg?
Keine Ahnung was man machen sollte! Wir sind einfach wieder ein wenig fort gegangen und haben uns wieder mal den Freitag- und Samstag-Nacht um die Ohren geschlagen. Gemeinsam mit Robertino, einem Arbeitskollegen von mir, sind wir wieder mal auf die Schanze und auf den Kiez. Obwohl wir schon das zigste-Mal hier unterwegs waren, haben wir dank Robertino, wieder neue Locations entdeckt und hatten ein feines Wochenende.
Am Sonntag hab ich dann noch Lübeck noch einen Besuch abgestattet und hab mir die Ice World angesehen. Die Ice World ist eine wirklich gute Ausstellung, die jedes Jahr neue Eisskulpturen zu einem anderen Thema ausstellt und im Dezember und Jänner stattfindet. Dieses Jahr war “Ice Age - Jetzt taut’s” dran und war sehr gut umgesetzt. Mani, Sid, Diego und die anderen Helden waren super aus dem Eis geschnitten, gehauen, geschliffen und was auch immer. Auf jeden Fall ist diese Ausstellung einen Besuch wert.
Danach habe ich noch einen Rundgang durch Lübeck gemacht und mir in meinem gewohnten Stil die Stadt angesehen. (Einfach nur mal in Richtung Zentrum gehen und dann in irgendeine Richtung abbiegen und über einen weiten Bogen, durch kleine Gassen und Straßen das Flair aufnehmen und wieder zurück zum Ausgangspunkt.)
Im Zentrum von Lübeck findet man ein sehr sehenswertes Rathaus, vor dem ein sehr schöner Weihnachtsmarkt stattfand. Gleich dahinter steht die St. Marien-Kirche, vor der wiederum ein mittelalterlicher Markt aufgebaut war. Dieser Markt passt auch sehr gut zu Lübeck, da man in dieser Stadt doch etwas in diese Zeit versetzt wird und auch den Flair der Stadt ausmacht. Auf jeden Fall war Lübeck eine ganz nette letzte Destination meiner Praktikums-Städtetour.

Dieses Wochenende haben wir unser letztes großes Vorhaben erledigt und sind am Samstag von Hamburg über Münster, Enschede nach Amsterdam gefahren.
Nach der etwa 6-stündigen Zugfahrt haben wir Amsterdam erreicht und es hat auch pünktlich zu regnen begonnen. Nichtsdestotrotz sind wir mal in Richtung Zentrum gegangen und uns etwas “orientiert”. Um nicht wieder gleich wie in Kopenhagen zu enden haben wir dieses Mal gleich einen Platz zum Schlafen gesucht und mit Hilfe einer Zimmervermittlung auch eine Kajüte auf einem Hausboot bekommen. Wir hatten also ein äußerst stilechtes Plätzchen zum Schlafen.
Bevor es soweit war haben wir die Stadt noch zu Fuß erkundet und wollten uns das Heineken-Museum ansehen. Leider war dieses schon beim Schließen und so mussten wir dieses Vorhaben auf den nächsten Tag verschieben und sind wieder Richtung Zentrum gewandert.

Vorbei an den unzähligen Grachten und über den Rembrandtplein, mit einer sehr interessanten Skulptur eines berühmten Werkes des niederländischen Künstlers, ging es in das berühmte Rotlicht-Viertel Amsterdams.
Vom Kiez einiges gewohnt, hat uns das “Treiben” dort nicht mehr sehr schockiert. Der Unterschied zu Hamburg ist lediglich das man völlig unvorangekündigt plötzlich in dieser Gegend steht und, im Gegensatz zur Herbertstrasse, Frauen hier geduldet werden. In dieser Gegend haben wir auch die berühmten Coffeeshops vorgefunden. Was sehr heftig war und den Aufenthalt etwas unangenehm gemacht hat, war die Tatsache das man wirklich ständig von der Seite mit den Worten “Coca? Extasy? …” angeflüstert wurde. In Amsterdam ist es wirklich leichter an richtig harte Drogen zu kommen als eine stinknormale gemütliche Bar zu finden.

Letzteres schien wirklich fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben uns deshalb wieder Richtung Rembrandtplein entfernt. Dort haben wir noch eine sehr nette australische Bar gefunden und ganz entspannt den Abend ausklingen lassen bevor es auf unser erwähntes Hausboot der “Zebra” unmittelbar im Hafen neben des Nemo. Das Nemo ist ein wissenschaftliches Museum und das Gebäude sieht aus wie ein überdimensionaler Schiffsrumpf.

Nach einer sehr angenehmen Nacht in unserer Kajüte ging es nach dem Frühstück gleich direkt in die berühmte Heineken-Brauerei. Sonntag-Vormittag in eine Brauerei zu gehen klingt wahnsinnig und es war auch verdammt hart aber was blieb uns anderes übrig? Wir hatten ja nur noch wenig Zeit bevor wir wieder zurück nach Hamburg mussten und so haben wir uns tapfer durch die Geschichte der Heineken Brauerei und den Verkostungen gekämpft. Abschließend sind wir nochmal durch Amsterdam geschlendert und haben wieder die Rückreise nach Hamburg angetreten.
Alles in allem war es wieder ein sehr cooles Wochenende, doch das Fortgehen hätte ich mir besser vorgestellt. Wahrscheinlich waren wir nur in der falschen Gegend unterwegs aber die Sache mit den Drogen ging einfach zu weit. Das ist einfach nicht mein Ding und deshalb muss ich sagen, dass mir Kopenhagen viel besser gefallen hat.