Amsterdam

Hafen bei Nacht

Dieses Wochenende haben wir unser letztes großes Vorhaben erledigt und sind am Samstag von Hamburg über Münster, Enschede nach Amsterdam gefahren.

Nach der etwa 6-stündigen Zugfahrt haben wir Amsterdam erreicht und es hat auch pünktlich zu regnen begonnen. Nichtsdestotrotz sind wir mal in Richtung Zentrum gegangen und uns etwas “orientiert”. Um nicht wieder gleich wie in Kopenhagen zu enden haben wir dieses Mal gleich einen Platz zum Schlafen gesucht und mit Hilfe einer Zimmervermittlung auch eine Kajüte auf einem Hausboot bekommen. Wir hatten also ein äußerst stilechtes Plätzchen zum Schlafen.

Bevor es soweit war haben wir die Stadt noch zu Fuß erkundet und wollten uns das Heineken-Museum ansehen. Leider war dieses schon beim Schließen und so mussten wir dieses Vorhaben auf den nächsten Tag verschieben und sind wieder Richtung Zentrum gewandert.

Rembrandtplein

Vorbei an den unzähligen Grachten und über den Rembrandtplein, mit einer sehr interessanten Skulptur eines berühmten Werkes des niederländischen Künstlers, ging es in das berühmte Rotlicht-Viertel Amsterdams.

Vom Kiez einiges gewohnt, hat uns das “Treiben” dort nicht mehr sehr schockiert. Der Unterschied zu Hamburg ist lediglich das man völlig unvorangekündigt plötzlich in dieser Gegend steht und, im Gegensatz zur Herbertstrasse, Frauen hier geduldet werden. In dieser Gegend haben wir auch die berühmten Coffeeshops vorgefunden. Was sehr heftig war und den Aufenthalt etwas unangenehm gemacht hat, war die Tatsache das man wirklich ständig von der Seite mit den Worten “Coca? Extasy? …” angeflüstert wurde. In Amsterdam ist es wirklich leichter an richtig harte Drogen zu kommen als eine stinknormale gemütliche Bar zu finden.

Schlafplatz

Letzteres schien wirklich fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben uns deshalb wieder Richtung Rembrandtplein entfernt. Dort haben wir noch eine sehr nette australische Bar gefunden und ganz entspannt den Abend ausklingen lassen bevor es auf unser erwähntes Hausboot der “Zebra” unmittelbar im Hafen neben des Nemo. Das Nemo ist ein wissenschaftliches Museum und das Gebäude sieht aus wie ein überdimensionaler Schiffsrumpf.

Heineken-Brauerei

Nach einer sehr angenehmen Nacht in unserer Kajüte ging es nach dem Frühstück gleich direkt in die berühmte Heineken-Brauerei. Sonntag-Vormittag in eine Brauerei zu gehen klingt wahnsinnig und es war auch verdammt hart aber was blieb uns anderes übrig? Wir hatten ja nur noch wenig Zeit bevor wir wieder zurück nach Hamburg mussten und so haben wir uns tapfer durch die Geschichte der Heineken Brauerei und den Verkostungen gekämpft. Abschließend sind wir nochmal durch Amsterdam geschlendert und haben wieder die Rückreise nach Hamburg angetreten.

Alles in allem war es wieder ein sehr cooles Wochenende, doch das Fortgehen hätte ich mir besser vorgestellt. Wahrscheinlich waren wir nur in der falschen Gegend unterwegs aber die Sache mit den Drogen ging einfach zu weit. Das ist einfach nicht mein Ding und deshalb muss ich sagen, dass mir Kopenhagen viel besser gefallen hat.

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