Bereits zum 9. Mal hat heuer der Hochwurzen-Berglauf statt gefunden. Natürlich war es wieder eine Frage der Ehre daran teilzunehmen.
Zum dritten Mal habe ich mir heuer den Wahnsinn angetan und bin in der Rennklasse gestartet. Was bedeutet von Schladming (738m) zu starten und die knapp 1100 Höhenmeter bis auf die Hochwurzen (1849m) innerhalb möglichst kurzer Zeit und auf den Tourenskiern zurück zu legen. In meinem Fall heißt das schweißtreibende 1:14:25 in denen man sich überlegen kann warum man sich das nochmal antut.
Danach ist es aber immer ein super Gefühl den Berg bezwungen zu haben und wieder für 364 Tage Erholung vor sich zu haben. (frei nach Karl Höflehner ;-))
Der gemütlich Teil ist es dann aber doch immer wieder wert und das haben wir auch wieder ausgiebig gemacht!
Vielen Dank an Brigitte für einige der Fotos!
Endlich wieder einmal eine Schitour!
Nach fast drei-monatiger Durststrecke hab ich heute gemeinsam mit meinem Dad und Hubert wieder einmal eine Schitour gemacht und die Natur genossen.
Ziel war das Wiesseck im Lungau. Leider war es so windig das wir kurz vor dem Gipfel umgekehrt sind, weil es einfach keinen Sinn mehr gemacht hat und wir uns den schönen Tag nicht vermiesen wollten.
Trotzdem war es eine schöne Tour und ein schöner Tag!
London 09.03.2020 - Nach einem 14h Arbeitstag komme ich in mein Hotelzimmer in Soho. Der Tag begann mit einer Videokonferenz mit meinem Partner in Shanghai. Danach ein Geschäftsessen in Berlin, bevor es zu einem Meeting nach London ging.
Mein chinesischer Partner und ich haben gemeinsam bereits drei Unternehmen gegründet und nach erfolgreicher Markteinführung an den Meistbietenden verkauft.
Wir haben das Glück zu den 20% der Weltbevölkerung zu gehören die erwerbstätig sind und 80% des Weltvermögens besitzen. Die 80-20 Regel ist Realität geworden.
Meine Frau lebt mit meiner Tochter in meiner “Heimat” und leitet unser Wellness-Resort. Gemeinsamen Urlaub haben wir drei Wochen im Jahr. österreich ist für mich nicht mehr als die zuständige Behörde für meinen Pass. Partner, Kollegen, Projektmitarbeiter und Kunden leben in der ganzen Welt. Kontakt halten wir über Netzwerkplattformen. Mitarbeiter werden nach Bedarf und für die Dauer eines Projektes gesucht. Das Flugzeug ist mein Büro, die Hotels dieser Welt mein Zuhause.
Erfolg ist alles und dafür nimmt man vieles in Kauf.

Ich habe diesen Text für eine Vorlesung geschrieben (Gesellschaftspolitische Aspekte der Informationsgesellschaft) und will ihn nicht ins digitale Nirwana meiner Festplatte verbahnen.
Der Text spiegelt doch ein wenig der Realität wider, mit der wir in einigen Jahren unter Umständen konfrontiert sind. Im Moment denke ich wirklich sehr viel darüber nach wohin ich mich entwickeln möchte und wo ich mich nach der Beendigung des Studiums sehe.
Einige der angeschnittenen überlegungen beschäftigen mich wirklich, einiges lebe ich bereits, einiges ist überzeichnet aber im Grunde ist so ein Szenario vorstellbar und könnte auf einige meiner Kollegen und Weggefährten zutreffen.
Auch für mich?