Um unsere Wissbegierde zu befriedigen haben Ronni und ich einen kleinen Ausflug nach Straßburg unternommen und uns die historische Hauptstadt des Elsass angesehen. Nebenbei ist diese Stadt bekannter Weise noch Sitz einiger europäischer Institutionen. Da Ronni und ich überzeugte Europäer sind, war dies natürlich ein Muss auf unserer Besichtigungstour.
Vor den europäischen Institutionen ging es allerdings vom zentral gelegenen Bahnhof erstmal zur Touristeninformation um überhaupt mal einen Plan, im wahrsten Sinne des Wortes, wo eigentlich was ist und was es überhaupt zu sehen gibt!
Man merkt, meine Gepflogenheiten bei meinen Städtereisen haben sich auch mit geänderter Reisebegleitschaft nicht geändert!
Nachdem wir uns erst mal orientiert haben, sind wir in die historische Altstadt, welche von den beiden Armen der Ill eingekreist wird. Innerhalb dieses Kreises befinden sich wunderschöne alte Bauwerke, das idyllische Gerberviertel “Petite france”, das mächtige Straßburger Münster und noch weitere historische Bauten. Typisch für Straßburg sind die engen Gassen mit schönen Fachwerkbauten und netten Lokalen und Plätzen.
Nachdem wir die Altstadt durchstreift haben, sind wir entlang der Ill zu den Ursprüngen wichtiger Entscheidungen zum Thema “Europa” spaziert und haben dort die schöne Lage der Bauten bewundert.
An dieser Stelle ist die Respektlosigkeit meiner Begleitung besonders zu erwähnen. Das folgende Bild beweist, wie wenig sie von Menschenrechten hält und sogar direkt vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht davor zurückschreckt Gewalt anzuwenden. Ja, ich bin ein Masochist!
Außerdem sieht man auf dem Schild hinter uns, dass in Straßburg offensichtlich alle Taxis saufen, oder was soll das Schild mit “SAUF TAXIS” sonst bedeuten?
Ich hab es geschafft diesem Attentat zu entkommen und wir sind dann, mit Sicherheitsabstand meinerseits, wieder zurück in die Stadt. Dort haben wir uns bei Flammkuchen gestärkt um dann eine Bootsfahrt entlang der Ill rund um die Stadt zu machen.
Natürlich hab ich sowas nur aus Furcht vor einem weiteren Angriff gemacht und um den Frieden zu wahren!
Mit dem Zug ging es dann wieder zurück nach Karlsruhe und wird sind todmüde ins Bett gefallen!

