Monatsarchiv für Oktober 2007

Ausflug nach Straßburg

Um unsere Wissbegierde zu befriedigen haben Ronni und ich einen kleinen Ausflug nach Straßburg unternommen und uns die historische Hauptstadt des Elsass angesehen. Nebenbei ist diese Stadt bekannter Weise noch Sitz einiger europäischer Institutionen. Da Ronni und ich überzeugte Europäer sind, war dies natürlich ein Muss auf unserer Besichtigungstour.

Vor den europäischen Institutionen ging es allerdings vom zentral gelegenen Bahnhof erstmal zur Touristeninformation um überhaupt mal einen Plan, im wahrsten Sinne des Wortes, wo eigentlich was ist und was es überhaupt zu sehen gibt! ;-)
Man merkt, meine Gepflogenheiten bei meinen Städtereisen haben sich auch mit geänderter Reisebegleitschaft nicht geändert!

Nachdem wir uns erst mal orientiert haben, sind wir in die historische Altstadt, welche von den beiden Armen der Ill eingekreist wird. Innerhalb dieses Kreises befinden sich wunderschöne alte Bauwerke, das idyllische Gerberviertel “Petite france”, das mächtige Straßburger Münster und noch weitere historische Bauten. Typisch für Straßburg sind die engen Gassen mit schönen Fachwerkbauten und netten Lokalen und Plätzen.

Nachdem wir die Altstadt durchstreift haben, sind wir entlang der Ill zu den Ursprüngen wichtiger Entscheidungen zum Thema “Europa” spaziert und haben dort die schöne Lage der Bauten bewundert.

An dieser Stelle ist die Respektlosigkeit meiner Begleitung besonders zu erwähnen. Das folgende Bild beweist, wie wenig sie von Menschenrechten hält und sogar direkt vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nicht davor zurückschreckt Gewalt anzuwenden. Ja, ich bin ein Masochist! ;-)
Außerdem sieht man auf dem Schild hinter uns, dass in Straßburg offensichtlich alle Taxis saufen, oder was soll das Schild mit “SAUF TAXIS” sonst bedeuten?

Respektlosigkeit

Ich hab es geschafft diesem Attentat zu entkommen und wir sind dann, mit Sicherheitsabstand meinerseits, wieder zurück in die Stadt. Dort haben wir uns bei Flammkuchen gestärkt um dann eine Bootsfahrt entlang der Ill rund um die Stadt zu machen.
Natürlich hab ich sowas nur aus Furcht vor einem weiteren Angriff gemacht und um den Frieden zu wahren! ;-)

Mit dem Zug ging es dann wieder zurück nach Karlsruhe und wird sind todmüde ins Bett gefallen!

Männerwochenende in Karlsruhe

Norbert in Karlsruhe

Damit wir nicht komplett verweichlichen haben Norbert und ich beschlossen wieder mal ein richtiges Männerwochenende zu starten. Schauplatz dieses Gemetzel war diesmal Karlsruhe.

Nachdem sich der gute Herr am Freitag schon auf der Venus in Berlin (Pornomesse) dafür eingestimmt hat, stand einem deftigen Wochenende nichts mehr im Wege.

Nach seiner Ankunft hab ich ihm erstmal Karlsruhe gezeigt, soviel ich halt selbst kenne. Da dies noch nicht sehr viel ist hat es nicht lange gedauert bis wir auf ein erstes Bier gegangen sind und dort beschlossen haben eine alte Hamburg-Tradition wieder zu beleben und uns vor dem Fortgehen in der Wohnung gemütlich bei einem Bier zusammenzusetzen und dabei die absolute Hammer-Serie Scrubs anzusehen. Gesagt, getan. Wir haben uns dann ca. 10 Folgen hintereinander reingezogen und sind währenddessen auch von Bier auf Cuba libre umgestiegen, eine weiteres Bindeglied unserer Freundschaft musste ja auch in Erinnerung gerufen werden. Bevor wir vor dem Fernseher verendet sind, sind wir dann doch in die Stadt gegangen und haben uns unter die Badner gemischt.

Da wir beide das gemeinsame Fortgehen in Hamburg oder Strandparties auf Kuba gewohnt waren, war es nicht ganz vergleichbar, aber dennoch lustig. Irgendwann sind wir dann zurück und haben uns noch eine Folge Scrubs reingezogen. Warum wussten wir am nächsten Tag beide nicht mehr.

Wie immer war es mit Norbert wieder super und seine Mitbringsel waren soundso der Hammer. Zum Einen waren es ein paar spannende Dinge von der Venus, die ich aber an dieser Stelle nicht genauer ausführe, zum Anderen war es wohl das männlichste aller Bücher: “Das Alphabet des echten Mannes” von Maddox. “Das Buch ist so männlich, das es eigentlich rasiert werden müsste!” - so steht es am Buchrücken und genau so ist es auch. Ein Review werde ich noch posten, wenn ich damit fertig bin!

GRATULIERE HERR DI (FH) JOHANNES BAUER

Hannes mit Zigarre

Kaum zu glauben, aber dieser Rotzlöffl hat es wirklich geschafft und darf sich nun auch ein DI (FH) vor den Namen schreiben.

GRATULIERE HERR DI (FH) JOHANNES BAUER!!!

Damit hat es auch mein lieber Wohnungskollege, in den ich so viel Zeit und Mühe gesteckt habe ;-) , durch die Mühlen der FH geschafft und darf sich nach der Graduierung am 7. November offiziell mit einem akademischen Titel schmücken.

Wie ich den Poser kenne, wird er die nächsten zwei Wochen mit einer fetten Zigarre herumlaufen und Visitenkarten mit seinem Titel austeilen. :-P

Ich freu mich voll für ihn und wünsch ihm alles Gute bei seinem Job, den er natürlich auch schon in der Tasche hat. Für mich wirst du trotzdem immer Jack bzw. Hannes bleiben!

Besuch aus Wien

Dieses Wochenende hatte ich Besuch aus Wien und es waren wieder einmal wunderbare Tage mit Ronni.

Trotz Bahnstreik hat sie es doch geschafft am Freitag ohne gröbere Zwischenfälle nach Karlsruhe zu kommen und einem schönen Wochenende stand somit nichts im Weg.
Obwohl ich nicht ganz fit war, haben wir das schöne Wetter genutzt und waren am Sonntag am Ufer des Rhein und haben dort gemeinsam mit unzähligen Pensionisten den sonnigen Nachmittag genossen. Richtig altmodisch und langweilig, ich weiss, es war aber trotzdem schön! ;-)

Ein Wochenende in Berlin

Samstag hatte ich beruflich in Berlin zu tun und diese Gelegenheit musste natürlich gleich genutzt werden um meinem Hamburg-Weggefährten und 1/3 des Kuba-Trios, Mr. Casanova Norbert Hillinger, einen Besuch abzustatten. Naja, besser gesagt hab ich mich auch gleich bei ihm einquartiert. :-D

Nachdem ich den sehr interessanten und spannenden Pflichtteil des Berlin-Aufenthaltes erledigt hatte, ging es in das Alexa, dem riesigem Einkaufsplatz am Alexanderplatz und dort haben wir uns erst mal zwei Six-Packs geholt!!!

In Norberts cooler Wohnung aus DDR-Zeiten, gleich in der Nähe vom Alexanderplatz, haben wir ausführlich unsere Jobs besprochen und das Bier genossen. Danach sind wir noch mit einer “Studiennachfolgerin”, Sarah, von Norbert ein wenig fort und wir beide dann noch in das “Weekend”, einem Club im 12. Stock von einem Hochhaus am Alexanderplatz. Dort sind wir dann mit einem Cuba Libre bzw. Mojito am Fenster gestanden und haben Berlin von oben genossen. Echt super, so ein Club über den Dächern!

Am Sonntag haben wir dann noch einen ausführlichen Spaziergang durch Berlin gemacht und Norbert hat mir einiges gezeigt. Am Abend bin ich wieder zurück nach Frankfurt geflogen und mit dem ICE nach Karlsruhe.

Danke Norbert für die Unterkunft und Führung, freu mich schon auf den Gegenbesuch!