Lange nicht mehr gebloggt, einige dürften sich schon fragen was in Wien so abgeht!
Ganz ehrlich gesagt, hab ich auch keine Ahnung was mit der Wiener Jugend im Moment so abgeht und was sie sich dabei denken. Nicht viel, vermutlich!
Aber seht selbst:
Fast schon stündlich seh ich neue Facetten dieser “Jugendkultur”, YouTube ist voll von lustigen Videos über diese Szene.
Ein gutes Statement kann hier angesehen werden:
Da sollte sich nochmal irgendwer über Snowboarder und Skater (oder jetzt New School Skier) aufregen. Wir waren wenigstens in der Natur und haben unsere Grenzen am Berg ausgetestet und uns nicht das Hirn mit viel zu lauter Musik weggeblasen und den Sinn des Lebens auf der Mariahilferstrasse beim Shoppen gesucht.
Und ja, ich werde alt und verstehe die Jugend nicht mehr! DIESE JUGEND WILL ICH GAR NICHT VERSTEHEN!!!
Nachdem ich derzeit mit Einträgen auf der Seite sehr faul bin, hab ich meinen Twitter-Feed in die Sitebar eingefügt.
Twitter ist ein sogenannter Micro-Blogging Dienst, bei dem man mit SMS, übers Web oder noch vielen weiteren Möglichkeiten seinen Status aktualisiert. Dieser Status wird dann an seine “Follower” gesendet.
Ich nutze das Ganze schon mehr oder weniger lang um kurz und bündig zu schreiben was ich gerade mache, oder was mich gerade beschäftigt. Kurz gesagt um Sachen mitzuteilen die zu wenig für einen eigenen Blogeintrag sind.
Da ich in letzter Zeit immer weniger zum Schreiben von echten Einträgen habe, hab ich mich dazu entschlossen zumindest den Twitter-Feed einzubauen und euch so wenigstens ein wenig auf dem Laufenden halten zu können.
London 09.03.2020 - Nach einem 14h Arbeitstag komme ich in mein Hotelzimmer in Soho. Der Tag begann mit einer Videokonferenz mit meinem Partner in Shanghai. Danach ein Geschäftsessen in Berlin, bevor es zu einem Meeting nach London ging.
Mein chinesischer Partner und ich haben gemeinsam bereits drei Unternehmen gegründet und nach erfolgreicher Markteinführung an den Meistbietenden verkauft.
Wir haben das Glück zu den 20% der Weltbevölkerung zu gehören die erwerbstätig sind und 80% des Weltvermögens besitzen. Die 80-20 Regel ist Realität geworden.
Meine Frau lebt mit meiner Tochter in meiner “Heimat” und leitet unser Wellness-Resort. Gemeinsamen Urlaub haben wir drei Wochen im Jahr. österreich ist für mich nicht mehr als die zuständige Behörde für meinen Pass. Partner, Kollegen, Projektmitarbeiter und Kunden leben in der ganzen Welt. Kontakt halten wir über Netzwerkplattformen. Mitarbeiter werden nach Bedarf und für die Dauer eines Projektes gesucht. Das Flugzeug ist mein Büro, die Hotels dieser Welt mein Zuhause.
Erfolg ist alles und dafür nimmt man vieles in Kauf.
Ich habe diesen Text für eine Vorlesung geschrieben (Gesellschaftspolitische Aspekte der Informationsgesellschaft) und will ihn nicht ins digitale Nirwana meiner Festplatte verbahnen.
Der Text spiegelt doch ein wenig der Realität wider, mit der wir in einigen Jahren unter Umständen konfrontiert sind. Im Moment denke ich wirklich sehr viel darüber nach wohin ich mich entwickeln möchte und wo ich mich nach der Beendigung des Studiums sehe.
Einige der angeschnittenen überlegungen beschäftigen mich wirklich, einiges lebe ich bereits, einiges ist überzeichnet aber im Grunde ist so ein Szenario vorstellbar und könnte auf einige meiner Kollegen und Weggefährten zutreffen.